Im Kur- und Gesundheitshotel Moorbad Bad Großpertholz kommt der Mensch zuerst – und dazu gehört ganz selbstverständlich auch die mentale Gesundheit.

Eine Gesund­heit, die gel­ernt wer­den kann, davon ist man hier überzeugt. Gesund­heit ist mehr als nur das Frei­sein von Krankheit. Es geht um ein Wohlbefind­en, und zwar auf allen Ebe­nen des men­schlichen Daseins. Auf die men­tale Gesund­heit wird hier deshalb min­destens eben­so viel Wert gelegt, wie auf kör­per­lich­es Wohlbefind­en. Belas­tungsab­hängige Beschw­er­den sind in den let­zten Jahrzehn­ten immer häu­figer gewor­den, so kurärztlich­er Leit­er Dr. Wern­er Tölle. Aus diesem Grund ist es wichtig, Möglichkeit­en aufzuzeigen, wie die Freizeit auch zu Hause erhol­ungs­förder­lich gestal­tet wer­den kann. Im All­t­ag dem All­t­ag entkom­men, darum geht es. Sich Zeit nehmen. Zwis­chen­durch abschal­ten. „Bere­its ein kurzes Loslösen vom Bedro­hungspo­ten­tial des All­t­ags kann als Initialzündung zur Rückbesinnung zum eige­nen ‚Ich‘ dienen.“ Dr. Wern­er Tölle, lei­t­en­der Kurarzt.
Später geht es dann darum, die im Moor­bad Bad Großpertholz erlern­ten Vorge­hensweisen in den All­t­ag zu Hause zu integrieren.

Vom (Kur)Aufenthalt zu mentaler Gesundheit zu Hause

Ein run­dum gesun­der men­schlich­er Organ­is­mus basiert immer auch auf ein­er gesun­den Psy­che. Während ein kurzes Loslösen vom All­t­ag zwar einen ersten Impuls für die Sta­bil­isierung der men­tal­en Gesund­heit geben kann, so geht es let­z­tendlich um etwas ganz Anderes: Eine nach­haltige Lebens­gestal­tung, die eine men­tale Gesund­heit, noch lange nach einem Aufen­thalt im Gesund­heit­shotel Moor­bad Bad Großpertholz, ermöglicht. Genau deshalb ist es wichtig, Bewusst­sein zu schaf­fen. Bewusst­sein für den eige­nen Kör­p­er, die eige­nen Stress­reak­tio­nen, die täglich einge­set­zten und möglicher­weise nicht mehr dien­lichen Bewäl­ti­gungsstrate­gien, die wir uns im Laufe des Lebens angeeignet haben, betont Dr. Nad­ja Lehn­er, Kurärztin im Moor­bad Bad Großpertholz. Um langfristi­gen Nutzen aus dem Kuraufen­thalt ziehen zu kön­nen, ist es außer­dem wichtig, dass prak­tisch anwend­bare Vorge­hensweisen erlernt und in der Zeit des Kuraufen­thalts gefes­tigt wer­den. Nur so ist eine spätere Inte­gra­tion in den All­t­ag möglich. „Ich arbeite mit Tech­niken, die eine Sofortwirkung haben. Wir brauchen etwas, das uns in Licht­geschwindigkeit wieder zu uns selb­st führt.“ Dr. Nad­ja Lehn­er, Kurzärztin. In Licht­geschwindigkeit zur men­tal­en Gesund­heit, das scheint kon­train­tu­itiv. Ein genauer­er Blick zeigt jedoch sehr schnell, wie viel Wahrheit in diesem Ansatz der Kurärztin steckt.

Aussenaufnahme Moorbad Bad Grosspertholz Copyright Doris Schwarz König und Moorbad Bad Grosspertholz - Mentale Gesundheit erlernen – funktioniert das wirklich?

In Lichtgeschwindigkeit zu mentaler Gesundheit

Ein­er der wichtig­sten Fak­toren, geht es um die men­tale Gesund­heit, ist eine starke Kon­ti­nu­ität. Was im Kuraufen­thalt erfahren, in der Ruhe des Urlaubs erlebt und im Ein­klang mit der Natur erspürt wird, das gilt es später erfol­gre­ich in den oft­mals sehr stres­si­gen Arbeits- und Fam­i­lien­all­t­ag einzubrin­gen. Genau deshalb sind sim­ple Meth­o­d­en nötig. Ansätze, die eine sofor­tige Wirkung zeigen. Tools, die jed­erzeit zur Verfügung ste­hen und angewen­det wer­den kön­nen. „Die kör­per­liche und psy­chis­che Ebene ste­hen in kon­stan­tem Aus­tausch“, so Frau Mag. Kauf­mann, klin­is­che Psy­cholo­gin im Gesund­heit­shotel Moor­bad Bad Großpertholz, weit­er. Auch sie sieht die Bewusst­seinss­chaf­fung als grundle­gen­den Baustein ein­er gesun­den Psy­che. „Die Beleuch­tung der drei Säulen eines gesun­den Lebensstils – Ernährung, Bewe­gung und men­tale Gesund­heit – ste­ht im Moor­bad Bad Großpertholz im Zen­trum der Aufmerk­samkeit.“ Mag. Mar­lene Kauf­mann, klin­is­che Psy­cholo­gin. Im Moor­bad Bad Großpertholz gibt es somit auch die Gele­gen­heit, sich inten­siv mit dem The­ma men­tale Gesund­heit auseinan­derzuset­zen. Das gilt sowohl in der drei­wöchi­gen Kur, die im Moor­bad Bad Großpertholz ange­boten und über die Sozialver­sicherung abgewick­elt wird, als auch bei pri­vat­en Aufen­thal­ten. In der Gestal­tung ist man dann flex­i­bler. Die Dauer des Aufen­thalts passt sich den Wünschen der Gäste an, die Behand­lun­gen und das gesamte Ther­a­piepro­gramm wer­den indi­vidu­ell zusam­mengestellt. Gäste ent­deck­en Entspan­nung­stech­niken, die sofort anwend­bar sind, kom­men in ersten Kon­takt mit stress­fil­tern­den Gedanken und schaf­fen vor allem eines: Bewusst­sein. In Einzel­sitzun­gen wird an indi­vidu­ellen Anliegen gear­beit­et, in der Gruppe unterstützt man sich durch regen Aus­tausch gegen­seit­ig bei der Bewusst­seins­find­ung. Doch wirk­lich wichtig ist schlussendlich nur Eines: Das im Aufen­thalt Erlebte und Erlernte in den Stress­si­t­u­a­tio­nen des All­t­ags umzusetzen.

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Stress – Übeltäter oder Freund?

Die Gen­er­a­tion Krise. Zusät­zliche Belas­tun­gen in sozialen Berufen, kaum soziale Kon­tak­te, Unsicher­heit, Krankheit­en, Krisen. „Doch Stress lässt sich selb­st in den besten Zeit­en als Teil unseres Lebens nicht ver­mei­den“, erk­lärt Dr. Nad­ja Lehn­er. „Und darum geht es auch gar nicht“, betont die langjährige Kurärztin. Ziel ist es zu ler­nen mit Stress umzuge­hen, zu ler­nen trotz Stress abzuschal­ten und zu entspan­nen. Stress­fak­toren kom­men aus dem beru­flichen oder per­sön­lichen Umfeld und kön­nen kör­per­lich­er, sowie emo­tionaler Natur sein. Während pos­i­tiv­er Stress (Eustress) die Leis­tungs­fähigkeit und Konzen­tra­tion steigert, wirkt sich neg­a­tiv­er Stress (Dis­tress) gegen­teilig aus. Er entste­ht aus einem Ungle­ichgewicht zwis­chen den Anforderun­gen des All­t­ags und den per­sön­lichen Möglichkeit­en, diese zu bewälti­gen. In diesen Sit­u­a­tio­nen beste­ht drin­gen­der Hand­lungs­be­darf. Sin­nvoll gestal­tete Pausen sind hier, neben eigens entwick­el­ten Bewäl­ti­gungsstrate­gien und stress­fil­tern­den Gedanken, ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg, da sind sich Kurärzte und Psy­cholo­gen im Moor­bad Bad Großpertholz einig. Solch sin­nvolle Pausen zu gestal­ten, das ist jedoch oft­mals gar nicht so ein­fach. „Wer am Schreibtisch vor dem PC zu Mit­tag isst, der macht keine Pause. Zumin­d­est keine stress- und erhol­ungspsy­chol­o­gisch sin­nvolle“, erk­lärt Frau Mag. Mar­lene Kauf­mann. Drei Fak­toren sieht die klin­is­che Psy­cholo­gin als Basis sin­nvoller Pausen­gestal­tung: die ein­deutige Unter­brechung der Tätigkeit, den vorgenomme­nen Ortswech­sel und die eingeschränk­te Erre­ich­barkeit. Hier kann man gerne auch kreativ wer­den – bere­its einige tiefe Atemzüge, um die Arbeit­stätigkeit sym­bol­isch und unmissver­ständlich zu been­den, ein Ortswech­sel an die andere Seite des Schreibtis­ches und das Handy in der Schublade kön­nen aus­re­ichen. Wer in die Natur gehen, für etwas Bewe­gung sor­gen und sich über min­destens 20 – 30 Minuten geistig kom­plett von der Arbeit befreien kann, der hat den Pausen-Jack­pot geknackt.

Doch wie kann man Zeit für sich selbst finden?

Sin­nvolle Pausen etablieren? Sich des eige­nen Kör­pers bewusst­wer­den? Wie die diversen Entspan­nungsmeth­o­d­en im All­t­ag umset­zen? Das sind Fra­gen, mit denen sich auch Frau Mag. Kauf­mann tagtäglich beschäftigt. Gemein­sam mit den Gästen des Gesund­heit­sho­tels erar­beit­et Sie in per­sön­lichen Gesprächen und grup­pen­dy­namis­chen Work­shops indi­vidu­elle Lösun­gen. Alles mit einem Ziel: Den Men­schen ganzheitlich ein­er umfassenden Gesund­heit, men­tal, wie auch kör­per­lich, näherzubrin­gen. Ja zum Urlaub! Sie haben das Recht. Pausen in der Arbeit helfen dabei, den All­t­ag sin­nvoller zu gestal­ten. Doch das alleine genügt noch nicht. „Sagen Sie ja zum Urlaub! Sie haben das Recht“, unter­stre­icht Frau Mag. Kauf­mann. Nicht nur Kurärzte und Psy­cholo­gen wis­sen näm­lich um die Wichtigkeit von regelmäßi­gen Urlauben. Ins­beson­dere län­gere Urlaub­spe­ri­o­den sind essen­tiell. Einzelne Tage kön­nen zwar ent­las­ten, haben jedoch eine ins­ge­samt wesentlich gerin­gere pos­i­tive Wirkung. Grund­sät­zlich besagt das Urlaub­s­ge­setz, dass ein Urlaub­steil min­destens sechs Werk­tage lang sein muss – Aus­nah­men und einzelne Urlaub­stage gibt es natürlich trotz­dem. Mit Kurzurlauben und Wochenendausflügen soll­ten sich Beschäftigte allerd­ings den­noch nicht zufriedengeben. Aus psy­chol­o­gis­ch­er und gesund­heitsmedi­zinis­ch­er Sicht ist min­destens ein­mal im Jahr ein Urlaub von zwei bis drei Wochen rat­sam. Ein Kuraufen­thalt find­et außer­dem abseits des Urlaub­sanspruch­es statt. Es han­delt sich dabei um eine medi­zinis­che Maß­nahme zur Erhal­tung und Fes­ti­gung der Gesund­heit bzw. zur Lin­derung von chro­nis­chen Lei­den­szustän­den. Man spricht auch von ein­er vor­beu­gen­den Erhal­tung der Arbeits­fähigkeit. Agieren statt reagieren – ein zen­trales Kre­do auch im Gesund­heit­szen­trum Moor­bad Bad Großpertholz.

Physiotherapie im Moorbad Bad Grosspertholz Copyright Doris Schwarz König und Moorbad Bad Grosspertholz 300x200 - Mentale Gesundheit erlernen – funktioniert das wirklich? Yoga im Moorbad Bad Grosspertholz Copyright Doris Schwarz König und Moorbad Bad Grosspertholz 300x200 - Mentale Gesundheit erlernen – funktioniert das wirklich?

Im Einklang mit der Natur, in Verbundenheit mit dem Genuss

Als langjährige Kurärztin, geprüfte Yogalehrerin und inte­gra­tive Atemther­a­peutin spricht sich vor allem Kurärztin Dr. Nad­ja Lehn­er für einen naturver­bun­de­nen Ansatz in der Förderung der men­tal­en Gesund­heit und der vor­beu­gen­den Erhal­tung der Arbeits­fähigkeit aus. Es geht darum, auch bei Stress und in schwieri­gen Zeit­en auf kör­pereigene Ressourcen zurückgreifen zu kön­nen. Wie das funk­tion­iert, erspüren Gäste in nur weni­gen Minuten – bei inte­gra­tiv­en Atemübungen, im Zusam­men­sein mit der Natur, durch das Ein­brin­gen von Genus­se­le­menten, und bei der Schaf­fung neuem Bewusst­seins. Inmit­ten des Natur­parks Nord­wald gele­gen bietet ein Aufen­thalt im Moor­bad Bad Großpertholz zahlre­iche Möglichkeit­en sich mit den Ele­menten der Natur zu verbinden. Die klare Luft belebt den Geist, der ruhige Wald wird zu einem kraftvollen Ort der Entschle­u­ni­gung. In der Behand­lung mit Heil­moor entste­ht eine innere Wärme, die den Kör­p­er anregt und den Geist beruhigt. Heil­moor­be­hand­lun­gen sor­gen für Entspan­nung und leis­ten so einen Beitrag zu langfristiger, men­taler Gesund­heit. Sie wer­den außer­dem nach­weis­lich erfol­gre­ich bei Ver­let­zun­gen, nach orthopädis­chen Oper­a­tio­nen, bei degen­er­a­tiv­en Verän­derun­gen der Wirbel­säule oder bei ver­let­zungs­be­d­ingten Verän­derun­gen des Stütz- und Bewe­gungsap­pa­rates einge­set­zt. Auch die Inte­gra­tion von Genus­se­le­menten ist der men­tal­en Gesund­heit förder­lich – das erfahren Gäste im Moor­bad Bad Großpertholz eben­falls aus eigen­er Hand. Genuss, der nicht nur durch wohltuende, gesunde und geschmack­volle Speisen entste­ht. Durch die Konzen­tra­tion auf das Hier und Jet­zt, die bewusste Wahrnehmung und das bewusste Sein im Moment, entste­ht Genuss auf allen Sin­nesebe­nen. Die ersten Son­nen­strahlen, die es schaf­fen, die Wolken zu durch­brechen. Her­rlich duf­ten­der Kaf­fee. Laue Som­mernächte. Ein frisch bezo­genes Bett. Genuss ist überall. Ihn wahrzunehmen, das ist die Kun­st. Bewusst­sein schaf­fen, Genuss inte­gri­eren, die men­tale Gesund­heit fördern. Im holis­tis­chen Ansatz des Gesund­heit­sho­tels wird der Men­sch in sein­er Gesamtheit, aber den­noch auch in all seinen indi­vidu­ellen Facetten, wahrgenom­men. So find­et jed­er Gast seinen ganz per­sön­lichen Weg zur eige­nen men­tal­en Gesund­heit und kann inmit­ten der Natur, unterstützt von ÄrztIn­nen und Fachkräften, die ersten Schritte auf diesem Weg wagen.

Fotos © Doris Schwarz-König und Moor­bad Bad Großpertholz