Mit dem Fine-Dining-Restaurant ZeitRAUM blickt Stefan Eder über den regioglobalen Tellerrand

Ein Moment zum Anricht­en: Das Fine-Din­ing-Restau­rant ZeitRAUM ist eröffnet. Damit hebt Haubenkoch Ste­fan Eder das Konzept von Fine-Din­ing in eine neue Dimen­sion und bekommt dafür sog­ar den Segen des Wiener Domp­far­rers Toni Faber. Raum und Zeit zu schaf­fen für ein kuli­nar­isches Erleb­nis, bei dem der Moment im Mit­telpunkt ste­ht: Dieser Gedanke führte Regie bei dem Pro­jekt ZeitRAUM im Vier-Sterne-Hotel Der WILDe EDER in St. Kathrein am Offenegg. Das Fine-Din­ing-Restau­rant feierte seine Eröff­nung am 12. Okto­ber 2021 mit Fam­i­lie und Fre­un­den aus der Kreativ‑, Hotel- und Gas­troszene, Nach­barn und Medienvertretern.
Neben den JRE-Haubenköchen Richard Rauch und Michael Kolm, Hotel­lerie-Kol­le­gen Fam­i­lie Pier­er und Michaela und Andreas Muster (Land­haus Ratsch­er), Ste­fan Krispel vom gle­ich­nami­gen Weingut sowie Back­profi Chris­t­ian Ofn­er schaut­en auch Radiomod­er­a­torin Clau­dia Stöckl und Domp­far­rer Toni Faber vor­bei. DJ Mama Feel­go­od sorgte für den musikalis­chen Fein­schliff. „Es ist ein langjähriger Leben­straum, den wir uns erfüllen“, erzählen Gast­ge­ber Ste­fan Eder und Eve­line Wild.

∏ Wolfgang Hummer ZeitRAUM KV 1024x683 - Fine-Dining-Restaurant ZeitRAUM eröffnet!  ∏ Wolfgang Hummer ZeitRAUM Logo 1024x683 - Fine-Dining-Restaurant ZeitRAUM eröffnet!

Taste the moment!

Das The­ma Region­al­ität ist im WILDen EDER längst Stan­dard. Ste­fan Eder kon­nte als Jeunes Restau­ra­teur (JRE) für sein neues Arrange­ment nicht nur der Phan­tasie, son­dern auch sein­er Kreativ­ität freien Lauf lassen – ganz nach dem Mot­to „Taste the moment!“ wer­den im ZeitRAUM Momente aus der Ver­gan­gen­heit oder Zukun­ft kre­den­zt. „Wir servieren Über­raschun­gen“, erk­lärt Ste­fan Eder als Vater des Konzepts. „Alles kann, nichts muss!“ Selb­st das Besteck kann frei gewählt wer­den, vorhan­den sind jede Menge Tools in der Lade direkt bei Tisch. Bezahlt wird pauschal für die Zeit, die man dort ver­bringt – das Essen kostet dem­nach nichts. Die Moti­va­tion für das Pro­jekt kommt aus der Fasz­i­na­tion für das The­ma Zeit. Selb­st Architek­tur, Optik und Konzept des Restau­rants wur­den designt, um sich im Hier und Jet­zt zu fühlen. Wer Glück hat, wird als Gast trotz­dem erfahren, wie der Urk­nall oder Ster­nen­staub schmeckt und zumin­d­est erleben, wie Eve­lines Pra­li­nen über den Tisch hinwegschweben.

Unverwechselbare Destination für Gourmets.

Apro­pos schweben. St. Kathrein am Offenegg steigt inmit­ten des Almen­lan­des zwis­chen san­ften Hügeln empor Rich­tung Him­mel. Wer noch nicht dort war, ken­nt den Ort ver­mut­lich aus den Medi­en. Dort hat der WILDe EDER vor Jahrzehn­ten seine Wurzeln geschla­gen und wächst immer noch. Ste­fan Eder und Eve­line Wild sind mit­tler­weile Per­so­n­en der Öffentlichkeit und ergänzen sich als Chefleute per­fekt. Gemein­sam führen sie nach der Über­nahme den größten WILDen EDER, den es je gab. Der Erfolg kommt aus der Erdung in der Tra­di­tion – und nicht zulet­zt aus dem famil­iären Zusammenhalt.

In Qual­ität zu investieren war schon immer eine Pri­or­ität im Hause WILDer EDER. Auch dieses Mal hat die Fam­i­lie nicht nur den ZeitRAUM, son­dern auch einen Mehrw­ert für den À‑la-Carte- sowie Hotel­gast geschaf­fen: Der Buf­fet­bere­ich wurde noch großzügiger gestal­tet, die Ter­rasse und der Win­ter­garten sowie die Open-Lounge aus­ge­baut: „Ein Tape­ten­wech­sel tut unserem ganzen Team gut und wir freuen uns sehr über die staunen­den Gesichter unser­er Gäste“, so Ste­fan Eder. Rund eine Mil­lion Euro und ein halbes Jahr Zeit wur­den in den gut geplanten Umbau investiert. Selb­st an beson­dere Gäste auf Erden wird gedacht: Heute gibt es die Möglichkeit, für das Kinder­hos­piz Stern­taler­hof zu spenden. „Ein Ver­such, den jun­gen Men­schen, denen weniger Zeit bleibt, ein biss­chen mehr Raum zu schenken“, erk­lären Ste­fan und Eveline.

Infos

  • ZeitRAUM sowie Win­ter­garten & Restau­rant Wirtshaus — Kapaz­ität max­i­mal 32 Personen
  • Geöffnet Mon­tag, Fre­itag, Sam­stag (Ankom­men zwis­chen 18 und 20 Uhr)
  • Kosten 130 Euro pro Per­son und für 7 Gänge exk­lu­sive Getränke

Hard Facts: Hotel

  • 1 Chalet 5 Suit­en 18 Panoramazimmern
  • Well­ness­bere­ich WILD-Kräuter-SPA mit Hal­len­bad und Saunen, Infrarot-Kabine und Kraxnöfen,
  • her­aus­ra­gende Treat­ments wie die Schaf­woll­hand­schuh-Mas­sage oder die neue Apfel­strudel­pack­ung aus dem Hause Eder.

Hard Facts: Ste­fan Eder. 

  • Ste­fan Eders Gespür für kuli­nar­ische Beson­der­heit­en ist sein per­sön­lich­er Out­put von Inspi­ra­tio­nen aus der ganzen Welt. Sein Spielplatz ist die Küche – der Ort, an dem er beson­ders mutig und exper­i­men­tier­freudig ist. Der Ort, an dem er seine naturgegebene Kreativ­ität und Impul­siv­ität ausleben kann. Mit dem ZeitRAUM sprengt er seine irdis­chen Gren­zen und kann endlich auch nach den Ster­nen greifen.
  • Wis­senswert: Drei Hauben von Gault Mil­lau, zwei Gabeln von Fal­staff, Mit­glied der Jeunes Restau­ra­teurs d’Europe (JRE)

Hard Facts: Eve­line Wild. 

  • Als Kind ver­lor Eve­line Wild ihr Herz an knus­priges Windge­bäck, glänzende Petits Four und deko­ra­tive Torten. Daraus entwick­elte sich eine nev­erend­ing Lovesto­ry. Man sieht sie sel­ten ohne Schoko­lade und selb­st aus dem Fernse­her strahlt sie haupt­säch­lich mit ihren Kreatio­nen um die Wette. Im WILDEN EDER fällt sie dank per­fek­ter Inte­gra­tion nur durch ihren Tirol­er Akzent auf.
  • Wis­senswert: Kon­di­tor­welt­meis­terin (2001 in Seoul), TV-Liebling („Frisch gekocht“ im ORF 2 und „Deutsch­lands beste Bäck­er“ im ZDF), Patin des Eveli­na-Apfels sowie Namensge­berin der Eveline-Wild-Rose.

Fotos: Eröff­nung © Rene Strass­er – Clau­dia Stöckl genießt die Zeit mit den Gast­ge­bern Ste­fan Eder und Eve­line Wild; ZeitRAUM © Wolf­gang Hummer