Ein­treten, ein­tauchen und Zeit und Raum vergessen – im Bou­tique Hotel Jose­fine emp­fan­gen Man­fred Stall­ma­jer (The Guest­house Vien­na) und Susanne Hof­mann ihre Gäste ab 7. Sep­tem­ber 2021 mit unver­gle­ich­lichem Charme und Ambi­ente und ver­set­zen sie in die glam­ouröse Zeit der 1920er und 1930er Jahre zurück!

Josephine de Bour­blanc ist eine junge franzö­sis­che Aris­tokratin, die als Tochter eines Botschafters 1895 in Wien geboren wurde. Im sel­ben Jahr erwarb ihr Vater Anteile an einem neu erbaut­en Gebäude, das später zu einem Hotel wer­den sollte. Zurück in Frankre­ich studierte Josephine an der Sor­bonne franzö­sis­che Lit­er­atur und The­ater und lernte in dieser Zeit viele Kün­stler, Musik­er und Schaus­piel­er ken­nen, die sie für ihren späteren Lebensweg prägten. Einige Jahre später, auf der Flucht vor der rus­sis­chen Rev­o­lu­tion, find­et Josephine in dem Haus in Wien Unter­schlupf, das einst ihr Vater erwor­ben hat­te. Im Laufe der Zeit wurde aus dem ehe­ma­li­gen Wohn­haus ein Hotel, in dem sich die gebildete und wohler­zo­gene junge Frau für Kost und Logie mit Hingabe um das Wohl der Gäste küm­merte. Dank ihrer elitären Erziehung und großen Lei­den­schaft für Kun­st baute Josephine rasch eine beson­dere Beziehung zu den Gästen auf, denn haupt­säch­lich weil­ten dort Musik­er, Kün­stler, Tänz­er oder Schaus­piel­er. So etablierte sich die Französin rasch vom Wäschemäd­chen zur Hoteldirek­torin und beherbergte über die Jahre hin­weg zahlre­iche Kün­stler und Intellek­tuelle auf ihrer Reise von Paris über Wien nach Rus­s­land. Jose­fine, wie sie nun genan­nt wird, ent­führte ihre Gäste in die Welt des Sur­re­al­is­mus. Immer mit dabei – ihr Notizbuch, welch­es sie mit Geschicht­en, Anek­doten und Skizzen aus dem All­t­ag des Hotellebens füllte. Den Spuren der Jose­fine fol­gt man auch heute noch im gesamten Hotel, denn ihr Zauber ist über­all spür­bar. Wie früher, als Jose­fine ihre Zeich­nun­gen und Gedichte für die Ankun­ft eines beson­deren Gasts auf dem Zim­mer hin­ter­ließ, so wird man dort auch heute beim Check In von kurzen Geschicht­en über­rascht, die sich zu ihren Lebzeit­en im jew­eili­gen Raum abge­spielt haben.

Hotel Josefine Plus Sur Jardin Bett ©Tina Herzl 300x200 - Boutique Hotel Josefine: Reise in die Vergangenheit  Hotel Josefine Sur Court Wildes Bad ©Tina Herzl 300x200 - Boutique Hotel Josefine: Reise in die Vergangenheit

Zen­tral in Wien gele­gen — unweit der Mari­ahil­fer Straße — ver­fügt das Hotel Jose­fine über 49 Zim­mer, deren erlesene Details jedes Einzelne zu etwas Beson­derem machen. Glam­ourös­es Design im Stil des Art Déco trifft auf Wiener Geflecht, Kristal­l­lus­ter, sur­re­al­is­tis­che Kun­st und analoge Ausstat­tung und ver­set­zt die Gäste zurück in eine andere Zeit. Jede der sechs Zim­merkat­e­gorien (€ 110 — € 470/ Zim­mer und Nacht) bietet einen gemütlichen Rück­zug­sort und höch­sten Kom­fort. Samt, Mess­ing sowie grün­er Mar­mor aus Ital­ien sind die vorherrschen­den Mate­ri­alien und erschaf­fen, gepaart mit gold­e­nen Details, Spiegeln und handge­fer­tigten Retro Ele­menten, ein ganz beson­deres Flair. Gemein­sam mit Daniel Hora, Inhab­er des Architek­tur­büros „MEGATABS“, schuf Man­fred Stall­ma­jer ein Hotel, in dem Raum und Zeit in Vergessen­heit ger­at­en. Für den Umbau und die Ausstat­tung wurde bei den Liefer­an­ten vor­wiegend auf regionale Anbi­eter sowie auf heimis­che Man­u­fak­turen geset­zt. In allen Zim­mern find­en sich Boxspring­bet­ten, deren Matratzen von dem niederöster­re­ichis­chen Unternehmen „Rami­ni Home­design“ in Han­dar­beit gefer­tigt wur­den. Ein Großteil der Möbel und Deko Ele­mente wurde von der Tis­chlerei „Göbel“ in der Steier­mark eigens für das Hotel ange­fer­tigt. Die einzi­gar­ti­gen Kunst­werke, welche die Gänge und Spiegel zieren, kreierte der Kün­stler Ben Rey­er. Alte Mag­a­zine, Poster und Zeitun­gen dienen als Basis für seine Arbeit­en und wer­den in Form von Col­la­gen zu aus­drucksstarken und kraftvollen Werken. Die Designer­in Pra­line Le Moult lässt die Zeich­nun­gen von Jose­fine aufleben und inter­pretiert sie neu. Als Französin hat sie einen beson­deren Bezug zur Geschichte der ein­sti­gen Hoteldirek­torin und lässt diese in vie­len Bere­ichen, wie beispiel­sweise dem Design der Uni­for­men des Per­son­als, einfließen.

Hotel Josefine Roberts und Fransenlampe Hoch ©Tina Herzl 200x300 - Boutique Hotel Josefine: Reise in die Vergangenheit    Hotel Josefine Telefon Hoch ©Tina Herzl 200x300 - Boutique Hotel Josefine: Reise in die Vergangenheit

Der unverkennbare Stil des Bou­tique Hotels Jose­fine wird auch im Untergeschoss des Haus­es fort­ge­führt, denn dort befind­et sich der alt­bekan­nte „Barfly’s Club“. Während die Räum­lichkeit­en tagsüber als gemütlich­er Früh­stücks­bere­ich dienen (à la carte Früh­stück, in der Soft Open­ing Phase nur für Hotel­gäste), ver­wan­deln sie sich nachts zu einem mys­tis­chen Etab­lisse­ment mit elek­trisieren­der Atmo­sphäre. Samt­be­zo­gene Hock­er und Sofaele­mente, Wände aus grünem Mar­mor und große Spiegel erin­nern an eine Bar, in der auch The Great Gats­by gerne zugange gewe­sen sein könnte.

Hotel Josefine Barflys Club ©Tina Herzl 4 1024x682 - Boutique Hotel Josefine: Reise in die Vergangenheit

Mario Castil­lo, der den „Barfly’s Club“ einst hin­ter den Pforten des ehe­ma­li­gen Hotels Fürst Met­ter­nich eröffnete, galt als ein­er der kreativsten und bekan­ntesten Akteure der Wiener Bar-Szene. Nach seinem plöt­zlichen Tod über­nahm seine Frau Melanie Castil­lo die Bar und bot Nachtschwärmern, Whisky-Lieb­habern und Fre­un­den des Jazz einen Ort zum Ver­weilen. Während der Ren­ovierungsar­beit­en wurde das Lokal vorüberge­hend umge­siedelt, doch nun zieht Melanie Castil­lo mit dem „Barfly’s Club“ an den Ort zurück, wo alles begann und heißt ihre Gäste ab 7. Sep­tem­ber 2021 im Hotel Jose­fine willkommen!

Die Jose­fine Hotel Ester­házy­gasse 33 1060 Wien Tel +43 1 58870 bonjour@hoteljosefine.at, www.hoteljosefine.at

Fotos Hotel Jose­fine © Tina Herzl